Wenngleich die Katze wohl das reinlichste und "geruchneutralste" aller Haustiere ist, steht man als Halter dennoch vor einem Geruchsproblem – und zwar dem, der Katzentoilette. Diese kann aus verschiedenen Gründen einen starken und unangenehmen Geruch verströmen und durchaus bereits beim Betreten der Wohnung wahrnehmbar sein.

Den Geruch der Katzentoilette bestimmen verschiedene Faktoren. Neben der Häufigkeit der Reinigung und dem Mengenverhältnis der im Haushalt lebenden Katzen zu den zur Verfügung stehenden Toiletten, ist vor allem die Streuwahl, die Streumenge, die Größe der Toilette/n und die Qualität des Futters maßgebend.

Je hochwertiger Deine Katze gefüttert wird, desto weniger unangenehm riechen ihre Ausscheidungen. Logisch, oder? Denn je besser das Futter verstoffwechselt werden kann, umso weniger Reststoffe bleiben auszuscheiden. Und je weniger "Abfall" im Futter ist, umso weniger riecht die Ausscheidung.

Die Quahl der Wahl

Im Bereich Katzenstreu ist die Produktpalette schier unerschöpflich – von der Hygienestreu über Bentonitstreu, Silikatstreu bis zur Holzstreu und was es alles sonst noch gibt. Zunächst einmal solltest Du eines ganz schnell vergessen: die sogenannte Hygienestreu, welche nicht klumpt! Hier bleibt der Urin in der Streu, man kann ihn nicht entnehmen. Folglich beginnt die Katzentoilette bereits nach der ersten Ausscheidung unangenehm nach Ammoniak zu riechen. Ganz anders verhält es sich bei sogenannter Klumpstreu. Hier bilden sich nach dem Aufsaugen der Flüssigkeit Klumpen, die Du mit einer Schaufel herausnehmen kannst. Dies solltest Du auch mindestens zweimal täglich tun! Je länger die Urinklumpen oder die verbuddelten Kothaufen in der Katzentoilette verbleiben, umso mehr Geruch entströmt ihr natürlich. 

Auch hinsichtlich der unzähligen Klumpstreu-Produkte auf dem Markt gibt es große Unterschiede in der Qualität, sprich in punkto Saugfähigkeit und Geruchsbindung! Je hochwertiger die Streu, desto besser die Geruchsbindung. Leider ist dies zumeist auch mit höheren Kosten verbunden. Hier musst Du selbst entscheiden, wie viel Dir die Unterbindung des Geruchs wert ist.

Aber auch Deine Katze möchte vielleicht ein Wörtchen mitreden, denn viele Katzen reagieren in diesem Punkt sehr empfindlich. Riecht die Einstreu unangenehm oder wird nicht häufig genug gereinigt, wird so manche Katze unsauber und verrichtet ihr Geschäft lieber an einem Platz, an dem es angenehmer riecht. Unsauberkeit der Katze ist daher häufig ein hausgemachtes Problem, welches in der Streuwahl oder der mangelnden Reinigung des Katzenklos begründet liegt.

Bildquelle: www.pixabay.com

Und hier kommt auch das Problem von Duftstoffen in der Streu ins Spiel: Was Deiner Nase vielleicht schmeicheln mag, ist für die Katze zumeist eine starke Belästigung ihrer extrem sensiblen Geruchssinne! Somit führt auch die Verwendung einer parfümierten Katzenstreu oder eines Katzenklo-Deos nicht selten zur Unsauberkeit der Katze.

Was es noch zu bachten gilt

Die Häufigkeit der Komplettreinigung einer Katzentoilette richtet sich zum einen nach der Wahl des Streus. Zum anderen ist natürlich auch die Häufigkeit/Menge der Ausscheidungen zu berücksichtigen, also auch die Menge der Tiere, die die Katzentoilette benutzen. Es besteht eine Faustregel, die besagt, dass die Menge der nötigen Katzentoiletten sich aus der Anzahl der Katzen "plus 1" ergibt. Wer sich also für drei Stubentiger entscheidet, sollte vier Katzentoiletten aufstellen.

Auch die Größe der Katzentoilette und die Menge der Einstreu ist relevant für die Geruchsbildung: Es empfiehlt sich ein Modell, welches mindestens doppelt so lang wie die ausgewachsene Katze ist. Die Klumpstreu sollte nicht nur den Boden der Toilette bedecken, sondern in einer Höhe von etwa 10 cm eingefüllt werden. Nur so ist es Deiner Katze möglich, ihre Ausscheidungen komplett durch Scharren zu bedecken. Der Geruch offen liegender Ausscheidungen kann von der Katzenstreu nicht gebunden werden.

Wichtig ist auch der Standort. Zwar möchte niemand das Katzenklo im sichtbaren Bereich platzieren, doch die Entscheidung, es in einem dunklen, kleinen und geschlossenen Raum (oder Schrank) aufzustellen, begünstigt die Geruchsbildung spürbar. Besser wählt man einen Platz, der gut belüftet und räumlich größer ist. Auch die bei Katzenhaltern oft beliebten Haubentoiletten (im schlimmsten Falle noch mit Schwingtür), die zwar den Blick auf den Inhalt verbergen, sind für die Katze leider nicht von Vorteil, da zum einen der Geruch nicht abziehen kann und die Katzennase belästigt. Zudem fühlen sich auch viele Tiere in einer Haubentoilette eingeengt, müssen sich ducken oder glauben vielleicht sogar, in der Falle zu sitzen, wenn vor dem Ausgang ein Artgenosse lauert. Diese Empfindungen sind ebenfalls häufig ausschlaggebend, wenn eine Katze unsauber wird und sollten bei der Auswahl der Katzentoilette neben der Größe bedacht werden.

Reines Klo - Nase froh :-)

Besucher schweigen meist aus Taktgefühl, doch auch der eigenen Familie bleibt der Geruch nicht verborgen. In den meisten Fällen ist das Geruchsproblem behoben, nachdem die Tipps zur Auswahl der richtigen Katzentoilette und der richtigen Einstreu, sowie zur Reinigung, Größe und Menge der Katzentoiletten befolgt und ein gut belüfteter Stellplatz gewählt wurde. Auf einschlägigen Zooportalen wie z.B. PetsExpert gibt es eine schier unerschöpfliche Auswahl an verschiedensten Katzentoiletten und Streusorten, sowie hilfreichen Sprays, die den Uringeruch auf Enzymbasis binden und neutralisieren, statt ihn wie ein Deo zu überdecken.

Und wie gesagt: Mindestens zweimal täglich die verscharrten Klumpen mit einer Streuschaufel entnehmen, die Streu dabei bis unten auf den Grund durchsuchen und anschließend wieder gleichmäßig verteilen. Die wenigen investierten Minuten lohnen sich! Denn eine saubere und von Rückständen befreite Katzentoilette stellt auch keine Geruchsbelästigung dar, was Deine Katze ebenso zu schätzen wissen wird, wie Du selbst.

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