gundula vogel 490278 unsplashKaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie die Kastration. Zum Schaden der Tiere wird diese Diskussion sehr emotional und nicht selten in Unkenntnis der Sachlage geführt. Die Verwirrung unter den Katzenhaltern ist groß, und selbst viele Tierärzte sind leider nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung. Noch immer hält sich das Ammenmärchen, eine Katze müsse vor der Kastration einmal geworfen haben, und viele sind der Meinung, die Katzen solle sich "ausleben" und ihren "Spaß" haben.

Hierbei wird vergessen, dass die Paarung keine romantische Angelegenheit ist, sondern lediglich ein Trieb: Der Kater drückt die Katze mit seinen Krallen zu Boden, während er ihren Nacken mit seinen Zähnen packt und sie für ca. 10 Sekunden begattet. Sein Penis ist mit Widerhaken ausgestattet, die beim Zurückziehen einen intensiven, krampfartigen Schmerz bei der weiblichen Katze verursachen, welcher der Auslöser für den Eisprung ist. Aufgrund dieses Schmerzes, der die Katze laut aufschreien lässt, wird der Kater nach der Paarung von ihr gekratzt und gebissen. Der Vorgang wiederholt sich meistens kurz darauf, aber nicht immer mit demselben Kater, da eine Katze pro Rolligkeit von mehreren Katern gedeckt werden kann.

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Leo NiereEine der Hauptaufgaben der Nieren besteht darin, aus dem Blut Abfallprodukte des Stoffwechsels herauszufiltern und mit dem Urin auszuscheiden. Liegt eine Erkrankung oder Schädigung der Nieren vor, so ist ihre Funktion beeinträchtigt. Folglich sammeln sich im Blut Abfallprodukte und verursachen Krankheitssymptome. (Beim Auftreten der klinischen Symptome sind in der Regel bereits der weitaus überwiegende Teil der Nierenzellen geschädigt!)

Eine erkrankte Niere verliert die Fähigkeit, den Urin zu konzentrieren. Das Tier setzt von Tag zu Tag mehr Urin ab und trinkt zum Ausgleich dafür immer mehr Wasser. Dies ist häufig das erste Anzeichen einer Nierenerkrankung. Meist zeigt sich das Fell sehr struppig und wirkt fettig.

Ein weiteres Symptom ist immer häufiger werdendes Erbrechen, ohne dass dabei Haarballen ausgewürgt werden, und im fortgeschrittenen Stadium kann man den Urin förmlich aus allen Poren entweichend riechen (auch urinöser Mundgeruch). Schließlich ist eine massive Gewichtsabnahme zu verzeichnen und die Tiere werden im weiteren Verlauf regelrecht apathisch oder weisen andere Verhaltensauffälligkeiten auf (z.B. Aggressivität, Ruhelosigkeit, Ängstlichkeit usw.).

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laura lee moreau 462397 unsplashErkrankungen der harnableitenden Wege der Katze entstehen vor allem dann, wenn sich in den Harnorganen Kristalle oder Steine bilden. Diese können je nach Größe und Menge massive Verletzungen verursachen oder gar zu vollständigen Blockaden der harnableitenden Wege führen, so dass keine Urinausscheidung mehr möglich ist.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

  • Infektionen des Harntraktes
  • Ernährung mit einem Futter, das einen ungeeignet hohen Gehalt an bestimmten Mineralstoffen aufweist.
  • Ausschließliche Verabreichung von Trockenfutter
  • Seltener Urinabsatz infolge geringer Wasseraufnahme oder fehlende Möglichkeit der Wasseraufnahme oder unvollständige Blasenentleerung durch Obstruktion
  • Vererbung (bei einigen Rassen treten diese Probleme häufiger auf)
  • Bestimmte Stoffwechselanomalien bei einigen Tieren

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Vivi04Störungen der Verdauung, allgemein als Maldigestion und/oder Malabsorption bezeichnet, können unterschiedliche Ursachen haben. Krankheiten, die Maldigestion oder Malabsorption verursachen, rufen normalerweise Durchfall hervor. Je nach Ursache, kann das Problem kurzzeitig auftreten und leicht zu behandeln sein oder auch länger anhalten - und somit eine gründliche Untersuchung durch den Tierarzt erforderlich machen.

Manchmal ist die Funktion des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) gestört. Das Pankreas produziert Enzyme, die als chemische Substanzen zur Verdauung des Futters beitragen. Ist das Pankreas jedoch in seiner Funktion beeinträchtigt oder erkrankt, so kann es keine ausreichenden Mengen an Enzymen produzieren, die für die optimale Verdauung und Absorption der Nahrung notwendig sind. Wenn dies der Fall ist, entsteht zumeist Durchfall und/oder Erbrechen.

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Leon01Katzen entziehen Ihrer Nahrung viel Wasser - und leiden daher gelegentlich unter Verstopfung. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie vorbeugen.

Die meisten Katzen sind harten Stuhl gewöhnt: Die Natur hat sie mit einem speziellen Mechanismus versehen, der es ihnen erlaubt, auch in trockenen Regionen zu überleben: Unter anderem können sie Wasser sparen, indem sie den Flüssigkeitsverlust über den Kot gering halten. Meist bleibt dies folgenlos für das Tier - es scheidet den Kot wie gewöhnlich aus, nur dass er eben etwas fester ist. Manchen Katzen macht harter Kot jedoch sehr zu schaffen. Sie klagen lautstark auf der Toilette und plagen sich sichtlich, bis sie endlich erlöst sind. In diesen Fällen sollten Sie als Besitzer ein wenig Abhilfe schaffen, denn dauerhafte Verstopfung kann zu Gesundheitsschäden führen und beispielsweise den Enddarm stark erweitern.

Im Prinzip lässt sich zu harter Stuhl durch zwei Möglichkeiten beeinflussen: Zum einen kann die Verweildauer des Kotes im Enddarm gesenkt werden, denn dann bleibt dem Körper weniger Zeit, Wasser zu entziehen, und der Kot wird weicher. Zum anderen kann die Wasserbindung des Darminhaltes beeinflusst werden, so dass ebenfalls mehr Feuchtigkeit enthalten und der Kot damit weicher ist.

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CarloWenn die Katze einmal Durchfall hat, ist das nicht weiter schlimm. Einen Tag fasten, danach Schonkost in Miniportionen und das Problem hat sich fast von alleine erledigt. Doch was, wenn der Durchfall gar nicht mehr aufhören will?

Durchfall ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Zu seinen Ursachen zählen Infektionen mit Viren oder Bakterien, aber auch der Befall mit Würmern und einzelligen Parasiten. Selbstverständlich kann die Fütterung für den Durchfall verantwortlich sein, sei es, dass die Katze unter einer Futtermittelallergie leidet, sei es, dass der Stubentiger unverträgliche Nahrung zu sich genommen hat. Krankheiten und Schäden der Leber, der Nieren und der Bauchspeicheldrüse können Durchfall zur Folge haben, wie auch eine Überfunktion der Schilddrüse. Ferner können Tumoren im Verdauungstrakt, Antibiotika, die über einen langen Zeitraum gegeben werden, und ein psychisch bedingter Reizdarm zu Durchfall führen.
Bakterien oder Viren verursachen in der Regel keine chronischen Durchfälle und heilen mit der entsprechenden Behandlung nach einer bis zwei Wochen wieder aus. Eine Ausnahme bilden die Leukoseviren und Katzen-Aids-Viren. Dauern Durchfälle länger als drei Wochen an, sollte unbedingt ein Bluttest auf diese Krankheiten gemacht werden.

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Vivi02 copyright B.Lötzerich

Für Entzündungen des Magen-Darm-Traktes gibt es eine Vielzahl verschiedener Bezeichnungen wie Gastritis, Enteritis oder Colitis - je nachdem, welcher Organbereich betroffen ist: Magen, Dünndarm oder Dickdarm.

Hauptsymptome sind Erbrechen und Durchfall. Das Tier kann aber ebenso an Verstopfung, gestörtem Allgemeinbefinden, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit leiden.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

  • Gestörte Immunfunktion im Darmbereich
  • Bakterielle oder virale Infektion
  • Ungeeignetes Futter oder plötzlicher Futterwechsel
  • Fette Zwischenmahlzeiten, Essensreste,
  • Giftige Substanzen, Pflanzen(!!)
  • Fremdkörper

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Leo (c) Katzeninfo.comLeider ist es nicht selten, dass (vor allem ältere) Katzen an Arthrose leiden. Diese chronische Gelenkerkrankung ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern schränkt auch die Agilität mitunter stark ein und mindert letztlich die Lebensqualität der Katze. Heilen lässt sich die Gelenkveränderung nicht, jedoch verlangsamt die richtigen Behandlung ihr Fortschreiten. Hierbei sind mehrere Faktoren von Bedeutung. Neben einer angepassten Fütterung benötigt es auch eine adäquate Schmerztherapie, um den Schmerzen und der Bewegungseinschränkung entgegenzuwirken. Diesbzüglich bieten sich unterschiedliche Ansätze, je nachdem, ob man die Schulmedizin, die Homöopathie, die Phytotherapie oder andere alternative Therapieformen bevorzugt.

Auf jeden Fall sollte das Futter auf seine Zusammensetzung bzw. auf die Inhaltsstoffe überprüft werden, da in der Futtermittelindustrie bekanntlich nicht die Gesundheit der Katze oberste Priorität hat, sondern der Profit. Insbesondere Trockenfutter ist schädlich für die Katze, was für nicht erkrankte Katzen natürlich gleichermaßen gilt. Wenn sich aus besonderen Gründen wirklich gar nicht darauf verzichten lässt, sollte zumindest eine getreidefreie Sorte sein, so hochwertig wie möglich! Doch sofern machbar, ist eine Fütterung mit Nassfutter grundsätzlich zu bevorzugen - und zwar ebenfalls hochwertig und getreidefrei. Weiterhin sollte kein Schweinefleisch im Futter enthalten sein, da es Arthrose fördert und so die Schmerzen verstärken kann. Um die Gelenke zu unterstützen, gibt es eine Reihe Ergänzungsfuttermittel am Markt, aus denen man ein möglichst natürliches Produkt wählen sollte.

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karlsonDie Leber spielt eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen und im Stoffwechselgeschehen. In ihr werden lebenswichtige Substanzen wie z.B. Eiweiß synthetisier und sie trägt dazu bei, Abfallprodukte auszuscheiden.

Liegt eine Lebererkrankung vor, kann es hierfür zahlreiche Ursachen geben. Entsprechend vielfältig sind die klinischen Symptome, angefangen bei ständiger Übelkeit, Appetitlosigkeit, Ermüdung oder Schwäche bis hin zum Gallestau und einer Gelbsucht (Ikterus), welche ihren Namen der Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten verdankt. Auch eine Bauchwassersucht (Aszites) kann die Folge einer Leberfunktionsstörung sein.

Da die anfänglichen Symptome eher unspezifisch sind, ist eine eingehende Untersuchung erforderlich. Dazu gehört neben dem gründlichen Abtasten auf jeden Fall auch die Untersuchung des Blutes und des Urins. Weiterhin kann eine Röntgenaufnahme, ein Ultraschall oder gar eine Biopsie (Entnahme von Gewebe zur histologischen Untersuchung) erforderlich sein, um ggf. Veränderungen oder tumoröse Erscheinungen erkennen zu können.

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Baerchen

Ähnlich wie der Mensch, können auch Katzen die Zuckerkrankheit bekommen. Lässt infolge verschiedener Ursachen die Wirkung des lebenswichtigen, in der Bauchspeicheldrüse gebildeten Hormons Insulin  auf die Körperzellen einer Katze nach, entsteht ein Feliner Diabetes mellitus = Katzendiabetes. Die Folge ist, dass die Zellen nur noch bedingt dazu in der Lage sind, Zuckermoleküle aufzunehmen und zu verstoffwechseln. Es ergibt sich ein Energiemangel, den der Körper selbst auszugleichen versucht, indem er den Blutzuckerspiegel erhöht. Übersteigt der Anteil der Zuckermoleküle im Blut einen bestimmten Wert, treten die Moleküle in den Harn über und bewirken einen Wasserverlust. Hieraus ergeben sich die Leitsymptome eines Diabetes:

  • vermehrter Durst (im Fachjargon Polydipsie genannt)
  • vermehrter Harnabsatz (Polyurie)
  • vermehrte Nahrungsaufnahme (Polyphagie), später Appetitlosigkeit
  • fortschreitende Abmagerung
  • Energielosigkeit, Abgeschlagenheit

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jacalyn beales 671378 unsplashKatzen haben Übergewicht, wenn sie das Idealgewicht ihrer Rasse, ihres Alters und ihres Körperbaus um mehr als 15% überschreiten. Ebenso wie beim übergewichtigen Menschen steigt auch beim Tier das Risiko für bestimmte Erkrankungen, z.B. Diabetes, Herzkrankheiten und Beeinträchtigungen des Muskel- und Skelettsystems wie z.B. Arthritis.
Zudem kann es den Gesamtzustand eines kranken Tieres beeinträchtigen und die Lebenserwartung verkürzen.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren:

  • Überfütterung - insbesondere bei jungen Tieren bzw. bei unbegrenztem Futterangebot (Futterspender)
  • Das Durchstöbern von Küchenabfällen bzw. das erfolgreiche Betteln bei Tisch
  • Zusätzliche Belohnungen in Form von Leckerbissen
  • Kastrierte Tiere neigen zu Übergewicht, wenn nicht auf die Kalorienaufnahme geachtet wird.

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sunshine1

Der Katzenschnupfen (infektiöse Rhinitis) ist eine ansteckende Infektionskrankheit, für die mehrere Viren verantwortlich gemacht werden. In den meisten Fällen ist die Erkrankung jedoch auf zwei Erreger zurückzuführen: das Calici-Virus (FCV) und das Herpes-Virus (FHV) der Katze. Häufig liegen Mischinfektionen mit beiden Viren vor. Andere Viren, Chlamydien und auch verschiedene Bakterien können ähnliche, meist harmlosere Erkrankungen hervorrufen.

Die Ansteckung geschieht hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Katzen. Eine indirekte Übertragung über verunreinigte Gegenstände oder die Kleidung des Menschen ist jedoch ebenso möglich!! Hieraus ergibt sich, dass die Wohnungstür kein Hindernis für diese Krankheit ist und dass folglich auch ausschließlich in der Wohnung lebende Katzen gegen den Katzenschnupfen grundimmunisiert werden sollten!
Zwar verhindert eine solche Grundimmunisierung nicht die Ansteckung mit einem Katzenschnupfenvirus, jedoch wird die Krankheit dann weitaus milder verlaufen und es besteht keine Lebensgefahr für das Tier.

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mikhail vasilyev 34524 unsplash1Der Erreger der Katzenseuche (Panleukopenie), ein winziges Virus, ist weltweit verbreitet und gehört in die Familie der Parvo-Viren (FPV). Das Virus kann zumeist mittels einer PCR (Kot- oder Blutuntersuchung) nachgewiesen werden.

Da das Feline Parvovirus gegenüber äußeren Einflüssen sehr widerstandsfähig ist, bleibt es in der Außenwelt über Monate infektiös! Damit stellt dieses Virus eine ständige Bedrohung für ungeimpfte Tiere dar.

Die Ansteckung kann einerseits durch direkten Kontakt mit erkrankten oder bereits genesenen Katzen (Virusausscheider) erfolgen, aber auch indirekt über Gegenstände oder Kleidung usw. Folglich sind - genau wie beim Katzenschnupfen - auch diejenigen Tiere gefährdet, welche ausschließlich in Wohnungen gehalten werden und keinen Kontakt zu anderen Katzen habe. Auch hier ist daher eine Grundimmunisierung ein wichtiger Schutz vor der Ansteckung! Inzwischen ist eine jährliche Auffrischung nicht mehr nötig, denn die Hersteller bescheinigen nunmehr einen Impfschutz von 3 Jahren nach erfolgter Grundimmunisierung (wobei man in Fachkreisen eher annimmt, dass der Impfschutz wesentlich länger gegeben ist, evtl. sogar ein Leben lang).

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Photo by Birgit LötzerichDie Abkürzung FeLV steht für Feline Leukämievirus (im Volksmund meist Leukose genannt, obwohl dies eigentlich sachlich nicht richtig ist). Es handelt sich um eine heimtückische Virusinfektion mit schleichendem Verlauf. Sie kann lange unerkannt bleiben! Oft erst nach Jahren äußert sie sich irgendwann durch chronische Erkrankung oder die Bildung von Tumoren.

Der Erreger wird hauptsächlich durch direkten Kontakt von Katze zu Katze übertragen. Eine besondere Rolle bei der Virusverbreitung spielen dabei Katzen, die das Virus beherbergen und ausscheiden, ohne selbst Anzeichen einer Erkrankung zu zeigen (man spricht hier von FeLV-positiven oder Leukose-positiven Katzen).

Allgemein geht man davon aus, dass das Virus in der Außenwelt ziemlich unbeständig ist. Dennoch kann es bei für es günstigen Bedingungen durchaus bis zu 3 Tage infektiös bleiben.

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kim davies 528680 unsplashDas Feline Immundefizienz-Virus (FIV) ist dem menschlichen Aids-Virus sehr nahe verwandt und gehört zu den Retro-Viren. Übertragen wird es durch Speichel und Blut, hauptsächlich durch Bisse. Eine Übertragung des felinen Virus von der Katze auf den Menschen kann mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden!

Das Virus vermehrt sich in den Immunzellen der infizierten Katze und zerstört diese. Hierdurch können sich Viren, Bakterien oder Parasiten ungehindert entwickeln und die verschiedensten Krankheiten hervorrufen. Viele chronische Infektionen unterschiedlicher Organsysteme, zum Beispiel auch chronische Zahnfleischentzündungen, können durch die Immunschwäche ausgelöst werden.

Katzen-Aids hat keine eindeutigen Symptome und ist ohne einen Bluttest weder auszuschließen noch zweifelsfrei zu diagnostizieren! Viele erkrankte Katzen leiden zunächst unter den Anzeichen des Katzenschnupfens, wie z.B. Nasenausfluss oder Bindehautentzündung.

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erik jan leusink 573464 unsplashAls Erreger für die "Feline Infektiöse Anämie" (FIA) gilt das Bakterium "Haemobartonella felis", welches sich an die Erythrozyten (die roten Blutzellen) anheftet und deren Zelloberfläche zerstört.

Hierdurch werden die infizierten roten Blutzellen durch Phagozyten in der Milz und Leber aus dem Blutkreislauf entfernt. Durch diesen Vorgang, welcher als Hämolyse bezeichnet wird, kommt es zur so genannten "hämolytischen Anämie". Hierbei handelt es sich um eine regenerative Anämie, das heißt, die Erythrozyten sind in diesem Fall "erneuerbar" und werden im Knochenmark nachgebildet.

Die Inkubationszeit beträgt 6 bis 17 Tage. Folgende Symptomatik kann in der aktuen Phase beobachtet werden: Fieber, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Abgeschlagenheit, porzellanfarbene Schleimhäute, Ikterus (Gelbsucht).

Die klinischen Symptome sind schwankend, da der Replikationszyklus 6-8 Wochen dauert und zyklische Schwankungen der Bakteriämie verursacht.

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Pocke am KatzenohrFeline Orthopoxviren, im Volksmund Katzenpocken genannt, kennt man erst seit rund 30 Jahren. Dennoch handelt es sich hierbei um eine bedeutende und relativ häufig vorkommende Krankheit bei Katzen. Obwohl der Wissensstand auch heute die Details der Krankheit noch nicht zu 100% wiedergeben kann, weiß man aufgrund molekularbiologischer Untersuchungen, dass Katzenpocken durch Kuhpocken (Orthopox bovis) verursacht werden. Anders als bei anderen Krankheiten, wie dem Katzenschnupfen, handelt es sich hierbei um eine Zoonose – also eine Krankheit, die vom Tier auf den Menschen übertragbar ist und besonders für Kinder eine Gefahr darstellt.

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marko blazevic 267255 unsplashDas Tollwut-Virus gefährdet nicht nur zahlreiche Tierarten, sondern auch den Menschen. Nach Ausbruch der ersten Krankheitserscheinungen gibt es bis heute keine Möglichkeit zu einer Heilbehandlung. So ist die Tollwut eine der gefürchtetsten Infektionskrankheiten.

Die Übertragung der Tollwut erfolgt über virushaltigen Speichel infizierter Tiere. Besonders heimtückisch ist dabei die Tatsache, dass der Speichel schon vor dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome infektiös sein kann.

Die Eintrittspforten stellen Hautverletzungen wie Schürf- oder Bisswunden dar. Nach dem Eindringen in den Organismus wandert das Virus entlang der Nervenbahnen in Richtung Gehirn. Je nach Entfernung der Bisswunde vom Gehirn vergehen vom Tage der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit 14 bis 30 Tage oder auch mehr.

Die typischen Erscheinungen der Tollwut sind: abnormes Verhalten, Beißwut und Raserei. Schreckhaftigkeit kann ebenso beobachtet werden wie zahmes Verhalten ansonsten scheuer Tiere. Im Endstadium herrschen dann Krämpfe und Lähmungen vor, die letztlich immer zum Tode führen.

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Leo BeitragToxoToxoplasma gondii - so heißt ein kleiner, einzelliger Parasit, der weltweit unter Säugetieren, Vögeln und Menschen verbreitet ist. Die infizierte Katze spielt im Infektionsgeschehen der Toxoplasmose eine besondere Rolle: für kurze Zeit scheidet sie mit dem Kot die sehr widerstandsfähigen Frühstadien des Erregers (Oozysten) aus, die nach einer Reifezeit von 2 bis 4 Tagen in der Umwelt infektionstüchtig werden. Über die Nahrungskette kann Toxoplasma gondii nahezu alle warmblütigen Tiere einschließlich unserer landwirtschaftlichen Nutztiere erreichen.

Der Mensch kann sich durch den Genuss von nicht ausreichend erhitztem Schweine-, Schaf- und Geflügelfleisch infizieren. Eine weitere Infektionsquelle sind die von der Katze ausgeschiedenen Oozysten, die bei Gartenarbeiten zufällig aufgenommen werden können.

In der Regel verläuft die Toxoplasmose bei Mensch und Tier ohne besondere Krankheitsanzeichen. Etwa 70 bis 80 % der Bevölkerung hat im Laufe des Lebens Kontakt zu dem Erreger und wird nach der überstandenen Infektion immun gegen die Erkrankung.

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2016 06 22 18.57.45 2Vorbeugende Impfungen sind die einzige Möglichkeit, Seuchenausbrüchen entgegenzutreten.
Bei Katzen sind sie angezeigt, um vor einer Infektionen mit Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut oder  FeLV (feline Leukämie) zu schützen.

Die Impfung bewirkt im Körper eine Immunreaktion, die zu einer erhöhten Infektionsabwehr führt. Bei der aktiven Immunisierung werden abgeschwächte oder abgetötete Viren injiziert, die die Bildung von Antikörpern gegen den Krankheitserreger bewirken. Bei der passiven Immunisierung hingegen erhält der Impfling eine direkte Antikörperinjektion als Sofortschutz. Eine stabile Immunprophylaxe kann damit jedoch nicht erreicht werden!

Auch reine Wohnungskatzen benötigen die Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche, da beide Erreger an den Schuhen ins Haus getragen werden können. Eine Übertragung von FIV, FeLV oder Tollwut hingegen benötigt den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Speichel, Blut...) Wenn die Katze also keinen Freigang erhält und auch im Haus nicht mit anderen ungetesteten Tieren in Berührung kommt, sind alle weiteren Impfungen zu vernachlässigen, um dem Immunsystem des Tieres überflüssige Belastungen zu ersparen und unnötige Risiken zu vermeiden. Denn Impfstoffe können - je nach Gesundheitsstand des Tieres - Nebenwirkungen vieler Art als Impfreaktion auslösen (bis hin zum Allergie-Schock!) und sogar langfristige Impfschäden bewirken! Daher sollten niemals mehr Impfungen durchgeführt werden, als tatsächlich notwendig!

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Verina auf der WieseMicrosporum canis, eine der gängigsten Pilzinfektionen bei Katzen, ist leider keine Seltenheit. Vor allem Zuchten, Tierheime oder Pensionen, also generell Mehr- oder Massentierhaltungen, stehen in der Gefahr. Und nicht nur die Katze ist gefährdet, sondern auch der Mensch, denn diese Hautpilze können auf den Menschen übertragen werden!

Den Auslöser für diese Erkrankung liefern so genannte Dermatophyten, die nur in den obersten, toten Schichten der Haut leben. Sie lösen die oberflächlichen Hornschichten auf und nisten sich in Haut, Haaren und Krallen ein.

Eine wesentliche Rolle beim Ausbruch des Hautpilzes spielt das Immunsystem der Katze. Geschwächte, gestresste, trächtige oder säugende Katzen stehen besonders in der Gefahr der Infektion, ebenso wie Jungtiere. Je gesünder und abwehrstärker ein Tier ist, desto geringer sind die zu erwartenden Symptome.

Kommt es zu einer Ansteckung des Menschen, verursachen Dermatophyten meist "nur" einen Hautausschlag, bei immungeschwächten Personen und Kindern kann es aber auch - wie bei den Katzen selbst - zu Organbefall kommen.

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IMG 0701Haarausfall (Alopezie) kann - wie fast alle Erkrankungen - verschiedene Ursachen haben.
So z.B. die endokrine Alopezie, d.h. der Haarausfall ist hormonell bedingt, etwa aufgrund eines Defizits oder fehlenden Gleichgewichts in der Produktion von Geschlechtshormonen. Die frühere Annahme, der Haarausfall sei durch eine Unterfunktion der Schilddrüse bedingt, konnte nicht bestätigt werden.

Diese Krankheit tritt nur bei kastrierten Katzen auf, überwiegend bei männlichen Tieren. Das klinische Bild - symmetrischer Haarausfall an prädisponierten Stellen - erlaubt eine relativ einfache Diagnose. Typischerweise beginnt der Haarausfall beidseits und symmetrisch in der Gegend der Geschlechtsorgane und an der Hinterseite der Oberschenkel. Während das Fell deutlich dünner wird und sich die Haare leicht ausziehen lassen, werden äußerlich erkennbare Veränderungen der Haut nur selten festgestellt. Später können auch die Innenseite der Oberschenkel und die Bauchunterseite davon betroffen sein. Der Haarausfall kann sich auch am Schwanzansatz und in chronischen Fällen seitlich an der Brustwand sowie an der Innenseite der Vordergliedmaßen zeigen. Juckreiz besteht nur ausnahmsweise; manchmal sind jedoch ein ausgeprägter Leckreiz und sekundäre Hautveränderungen vorhanden.

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Eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) tritt bei Katzen häufig auf. Sie kann für sich allein vorkommen, aber auch Erst- oder Begleitsymptom einer Erkrankung des Auges oder des gesamten Organismus darstellen. Bei der Katze findet sie sich am häufigsten im Zusammenhang mit dem so genannten Katzenschnupfen, einer durch Viren, vor allem Herpes- und Caliciviren bedingten und bakteriell komplizierten Infektionskrankheit. Nur durch eine frühzeitige und regelmäßig durchgeführte Behandlung lassen sich schwere Folgen für das Auge verhindern.

Die Bindehäute des Auges sind eine der Eintrittspforten, über die die Erreger des Katzenschnupfens in den Körper gelangen. Als erste Reaktion, meist noch vor dem Auftreten allgemeiner Krankheitserscheinungen wie Fieber und Mattigkeit, stellt sich heftiger wässriger Augenausfluss ein, verbunden mit Rötung und Schwellung der Bindehäute sowie Lichtscheue. Der Prozess kann einseitig beginnen, greift dann jedoch auf das zweite Auge über. In kurzer Zeit wird das Sekret schleimig-eitrig. Es klebt an den Lidern und der Umgebung der Augen und führt zur Lidrandentzündung.

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Carino 09.03.07 copyright B LoetzerichGelegentliches Husten kann auch bei Katzen vorkommen und muss nicht unbedingt krankhaft sein. Zum Beispiel das Einatmen von Fremdkörpern wie Staub oder Schmutzpartikel kann einen Hustenreiz auslösen. Auch ein im Hals stecken gebliebener Grashalm oder ähnliches kann Auslöser für einen Hustenreiz sein, welcher dem Zweck dient, sich des Fremdkörpers zu entledigen. Ebenfalls einen gelegentlichen Husten auslösen können leicht allergen wirkende Stoffe.

Dauert der Husten jedoch mehrere Tage an oder ist er gar mit Auswurf verbunden, sollte ein Tierarzt aufgesucht und eine gründliche Untersuchung durchgeführt werden. Besonders dann, wenn das Tier im Allgemeinbefinden beeinträchtig ist. Hier kann nämlich ein Atemwegsinfekt vorliegen, der schnell eine Bronchitis nach sich ziehen kann. Eine solche unbehandelt zu lassen, könnte eine dauerhafte Schädigung der Lunge zur Folge haben.

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Lucas OhrenerkrankungenFast alle Tiere haben im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal Probleme mit den Ohren, ob es sich nun um parasitäre Erkrankungen wie Milbenbefall oder um eine Entzündung handelt.

Auch bei Katzen kommen sie häufig vor und können die Lebensqualität zum Teil drastisch beeinträchtigen. Es ist zu beachten, dass keineswegs nur der äußerlich sichtbare Teil des Ohres von Krankheiten betroffen ist, sondern auch Mittel- und Innenohr.

Bei den Erkrankungen des äußeren Gehörganges ist an erster Stelle der Befall mit Ohrmilben zu nennen. Zuerst werden leichte Rötung, Schwellung und Juckreiz beobachtet, im weiteren Verlauf sammeln sich dunkelbraune, wachsartige Krusten an, die wie ein dicker Pfropf den Gehörgang verlegen können, und es kann zu Komplikationen durch Sekundärinfektionen kommen.

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erik jan leusink 144775 unsplashZahnhygiene sollte nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren eine Selbstverständlichkeit sein. Leider bemerken viele Katzenbesitzer Zahnprobleme bei ihrem Tier erst dann, wenn ihr Schützling durch starken Mundgeruch auf sich aufmerksam macht oder das Futter verweigert. In diesem Stadium sind dann bereits millimeterstarke Zahnbeläge und massive Entzündungen des Zahnfleischs anzutreffen.

Für uns Menschen ist es selbstverständlich, ein- bis zweimal im Jahr zur Vorbeuge und Kontrolle den Zahnarzt aufzusuchen. Auch bei Katzen sollte eine jährliche Gebißkontrolle zur Norm gehören. Die lästige und durch ihre Folgen auch schmerzhafte Zahnsteinbildung kann dadurch schon im Anfangsstadium beseitigt werden.

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Hat meine Katze Zahnschmerzen? Dies ist eine Frage, die sich nicht einfach beantworten lässt. Sicher ist jedenfalls, dass sich eine Katze nicht mit einem „mir tut der  linke obere Reißzahn weh“ melden wird. Somit geht die Verantwortung einer sorgfältigen Beobachtung und richtigen Diagnose an den Besitzer bzw. an den untersuchenden Tierarzt.

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FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen an den Zähnen) zählen zu den schmerzhaftesten Erkrankungen der Katze, statistischen Erhebungen zufolge finden sie sich bei jeder dritten Katze, bei Tieren mit "Mundhöhlenproblematik" bei jeder zweiten. In der Regel sind mehrere Zähne betroffen.

Schon 1930 wurden diese Läsionen an den Zähnen der Katze entdeckt, gerieten jedoch über lange Zeit wieder in Vergessenheit. Erst in den 90er Jahren widmete man sich aufgrund steigender Häufigkeit und der stärkeren Einbindung der Katze in die Familie wieder vermehrt diesem Thema.

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Sini 3In der Veterinärmedizin sprich man eher von Epileptiformen Anfällen als von Epilepsie. Aber ungeachtet der bevorzugten Benennung handelt es sich um eine Erkrankung, die meist sehr überraschend auftritt und die Katzenbesitzer völlig unvorbereitet trifft.
Daher habe ich den Erfahrungsbericht einer betroffenen Katzenhalterin hier aufgenommen, um Euch vielleicht ein klein wenig auf ein solch erschreckendes Erlebnis vorzubereiten, falls Ihr jemals in diese Situation kommen solltet. Denn den richtigen Umgang mit der Erkrankung vorausgesetzt, ist die Epilepsie gut in den Griff zu bekommen. Die betroffene Katze kann bei entsprechender Medikation gut mit dieser Krankheit leben!

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Carino01

Die Schilddrüse stellt das lebenswichtige Hormon Thyroxin her. Es steuert Wachstum und Entwicklung der Kätzchen und bringt bei der erwachsenen Katze den Stoffwechsel in Schwung. Ein Übermaß an Thyroxin jedoch treibt die Organe so unerbittlich zu Höchstleistungen an, dass die Reserven der Katze bald erschöpft sind, wenn der Tierarzt nicht eingreift.

Die meisten Besitzer sind anfangs erfreut: Ihrer schon etwas älteren Katze merkt man auf einmal die Jahre nicht mehr an. Der Stubentiger hat einen gewaltigen Appetit und ist lebhaft wie nie zuvor. Doch nach einigen Wochen weicht die Freude der Sorge, denn gleichgültig, wie viel Nahrung das Tier zu sich nimmt, es verliert dramatisch an Gewicht. Die Katze trinkt wesentlich mehr als früher, sie erbricht sich häufig, ihr Fell wird stumpf und manchmal hechelt sie.

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litlaIst die Farbe der Schleimhaut, der Lidbindehaut oder des Zahnfleisches sehr blass, denkt man in den meisten Fällen  an eine Anämie, sprich Blutarmut. Veränderungen im Blut können durch eine Vielzahl von Krankheiten verursacht werden. Daher empfiehlt sich unbedingt eine Blutuntersuchung, wobei sich diese keineswegs nur auf Erkrankungen des Blutes oder des Knochenmarks beschränkt, sondern in der täglichen Praxis zu den häufigsten Routineuntersuchungen zählt, um z.B. Leber- oder Nierenprobleme erfassen zu können. Ferner ist zu bedenken, dass das Ergebnis nur den momentanen Status widerspiegelt. Es ist daher möglicherweise erforderlich, mehrfach Blut zu entnehmen.

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Carino02Haben Sie schon mal vom Taenia taeniaeformis gehört? Hinter dieser blumigen Bezeichnung versteckt sich der gewöhnliche Katzenbandwurm - und er kommt in den besten Familien vor... Aber vermutlich ist Ihnen herzlich egal, wie die Dinger nun heißen, darum will ich Sie nicht mit ellenlangen, unaussprechlichen Namen langweilen. Wesentlich ist, woran man Wurmbefall erkennt und wie man ihn wieder los wird. Die Erkennung der Art ist für die Bekämpfung zwar unerlässlich, gehört aber - abgesehen von der obligaten Vorsorge durch den Katzenhalter - in die Hände eines Fachmannes. Weil: Nicht alle sind bloß “gemeine Hauswürmer”, manche sind ganz schön gefinelte Biester, salopp ausgedrückt, und können sowohl Mieze als auch dem Menschen ziemlich zu schaffen machen.

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sini 4Flöhe sind eine der ältesten und eine der erfolgreichsten Tierarten der Erde. Sie ernähren sich vom Blut jeglicher Säugetiere, seien es nun Hunde, Katzen, Ratten, Kaninchen oder Menschen.

Es gibt zwar verschiedene Arten von Flöhen, wie etwa Katzen-, Hunde- oder Menschenflöhe, diese sind aber dennoch nicht wählerisch, wenn es um den Wirt geht, dessen Blut sie verkonsumieren wollen. Am weitesten verbreitet ist der Katzenfloh. Da Flöhe einige Krankheiten beim Stechen übertragen können, ist eine Flohbekämpfung am Haustier immer auch eine Vorsorgemaßnahme für die eigene, menschliche Gesundheit.

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sini 2Von März bis Oktober haben sie in Deutschland Saison: Zecken und ihre verschiedenen Entwicklungsstadien. In Gräsern, Büschen und Sträuchern lauern sie auf eine Blutmahlzeit. Ihre Opfer, Vögel, Säugetiere und den Menschen, schädigen sie nicht allein durch Blutentzug. Bis zu 20 Prozent dieser Parasiten sind mit dem Erreger der so genannten Lyme-Borreliose infiziert, den sie beim Saugakt mit abgesondertem Speichel auf ihren Wirt übertragen.

An der Lyme-Borreliose, einer bakteriellen Infektion, können Mensch und Hund erkranken. Gelenkentzündungen mit schmerzenden Gliedmaßen und Bewegungsstörungen sowie zeitweiliges Fieber mit gestörtem Allgemeinbefinden kennzeichnen das Krankheitsbild.

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Bonita12

Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Dünndarm der Wirtstiere oder des Menschen tummeln und scheinbar unbehandelbare Durchfälle verursachen. Da es sich um Parasiten aus dem Süden handelt, denkt noch immer nicht jeder Tierarzt bei Durchfallerkrankungen sofort an Giardien. Die üblichen Untersuchungen von Kotproben bringen zumeist keine positiven Ergebnisse, da Giardien nur mittels speziellen Untersuchungsverfahren (ELISA) nachweisbar sind.

Diese Untersuchung wird in den Labors aber nicht routinemäßig im Parasitenprofil durchgeführt, da diese Erreger in unseren Breitengraden bisher selten auftraten. In verschiedenen Städten, so zum Beispiel München, wird die Ausbreitung der Giardien allerdings schon seit 1995 beobachtet.

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Eine altbekannte Volksweisheit besagt, dass Katzen sieben Leben haben. Doch im Alltag schützt sie dieser Leitgedanke leider nicht vor hochgiftigen Lebensmitteln, welche die Gesundheit der Samtpfoten ruinieren sowie lebensbedrohliche Folgen haben können. Niemals sollten Besitzer ihre Essensreste achtlos an die Katze verfüttern. Jungtiere sind besonders gefährdet, da sie am Anfang ihres Lebens stehen und viel zu lernen haben.

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Viele Notfälle lassen sich vermeiden, indem man mögliche Gefahrenquellen ausschließt: Dass zum Beispiel die Tiere im Sommer nichts in parkenden Autos (sei es auf dem Rastplatz während der Urlaubsreise oder vor dem Haus des Tierarztes dessen Wartezimmer überfüllt ist) zu suchen haben, versteht sich von selbst. Überhaupt sollte man davon absehen, die Tiere an heißen Tagen im Auto zu transportieren! Ungesicherte Stromleitungen stellen für junge Tiere eine Gefahr dar, wenn sie darauf herumkauen... Katzen können bei ihren Streifzügen in gekippten Fenstern hängen bleiben oder sich mit ihrem Halsband verheddern.

Natürlich gibt es noch viele andere Bereiche, in denen wir auf die Sicherheit unserer "Tiger" achten und sie vor Verletzungen und Unfällen schützen können. Geschieht dennoch ein Unfall oder finden wir irgendwo auf der Straße ein verletztes Tier vor, können wir durch überlegtes Handeln vielleicht noch das Schlimmste zu verhindern.
(Und bitte im Ernstfall nicht aus Angst vor den rechtlichen Folgen vom Helfen abhalten lassen!)

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NuriDas Schockgeschehen ist gekennzeichnet durch eine Verminderung der Durchblutung aufgrund eines Missverhältnisses von benötigtem und vorhandenem Flüssigkeitsvolumen. Während es sich bei einem Kreislaufkollaps um eine periphere Kreislaufschwäche handelt, bei der die Regulationsmechanismen im Bereich der kleinen und kleinsten Blutgefäße versagen, kann ein Tier im Schockzustand in ernsthafte Lebensgefahr versetzt werden, da die Regulationmechanismen komplett zusammenbrechen. Die Herzleistung ist vermindert, und damit auch der venöse Rückstrom zum Herzen, so dass es zu einem dramatischen Blutdruckabfall kommt.

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BalouEs gibt viele Katzen, die ihr Leben als reine Wohnungskatzen verbringen und sogar Angst haben, die Schwelle der Wohnungstür zu überschreiten. Die Neugier nach dem, was sich "da draußen" abspielt, ist ihnen jedoch geblieben. Nicht umsonst gehören Fensterbretter, Balkonbrüstungen und Hausdächer zu den Lieblingsplätzen der Stubentiger. Sie balancieren geschickt auf dem schmalsten Sims, um die beste Aussicht zu haben. Versteinert sitzen sie dann da und starren gebannt auf das, was da unten vor sich geht. Ein gefährliches Spiel.

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Immer häufiger kommt es vor, dass Krebserkrankungen aller Art bei Katzen diagnostiziert werden. Bei dieser schwerwiegenden Erkrankung wachsen entartete Zellen unkontrolliert im Körper des Tieres. Mithilfe der richtigen Behandlung lässt sich die Krebserkrankung im günstigsten Falle heilen oder zumindest ein Fortschreiten verhindern. Neben einer adäquaten Behandlung benötigt die Katze eine wirkungsvolle Schmerztherapie. Alternative Behandlungsmöglichkeiten finden sich in der  Homöopathie. Auch CBD-Öl hat sich im Hinblick auf Krebserkrankungen bei Katzen als eine wirkungsvolle Alternative erwiesen.

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Katzen bestehen genau wie der Mensch zu rund 70% aus Wasser. Diese Flüssigkeit ist für den Körper immens wichtig. Wasser transportiert z.B. lebenswichtige Stoffe aus der Nahrung vom Darm in das Blut, es steuert chemische Reaktionen, reguliert die Körpertemperatur und fördert die Verdauung. Ohne Wasser kann eine Katze nur wenige Tage überleben, ohne Futter kann sie dagegen sehr viel länger auskommen. Ein Verlust von nur 10% des Körperwassers führt zum Tod!

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Zwischen dem 8. und dem 10. Lebensjahr gilt eine Katze als "Senior". Dies bedeutet natürlich nicht, dass sie nun gebrechlich oder kränklich  werden muss! Ganz sicher nicht! Es muss auch nicht sein, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits ruhiger und gemütlicher werden, aber je nach Temperament und Gemüt kann sein, dass es die eine oder andere Katze vielleicht etwas ruhiger angehen lässt. Andere wiederum spielen und toben mit 15 noch gern ausgiebig.

Unser Fritzi z.B. hat bis zu seinem 13. Lebensjahr zum Glück nichts von seiner Vitalität verloren. Lleider trat dann relativ plötzlich eine Krebserkrankung auf. Aber bis kurz vor seinem Tod war er noch so spielfreudig wie ein junger Kater! Er war nie einer Aufforderung zum Spielen und auch keiner Mäusejagd draußen im Garten abgeneigt! Er tobte gern jedem Bällchen hinterher, jagte auch gern mal eine der anderen Katzen und sprang aus dem Stand mindestens 1,50 m hoch, wenn ich sein geliebtes "Ringeli" in die Luft hielt.

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q aila 162475 unsplashNicht nur Züchter und Katzenschützer sehen sich gelegentlich der Herausforderung gegenüber, kleine Katzenkinder von Hand aufzuziehen, weil z.B. die Mutter nicht genügend Milch für die kleinen hat oder weil sie ihre Kinder schlicht und ergreifend ablehnt und verstößt. Es kann auch den "ganz normalen" Katzenfreund plötzlich und unerwartet treffen... So wie kürzlich die Besitzer von Lisa, die es eines Morgens vom Beutezug durch die umliegenden Felder heimkehrend zu eilig hatte, nach Haus zu ihren fünf Kindern zu kommen, und dabei wie der Blitz aus dem Unterholz an der Landstraße schoss - und direkt in das gerade vorbeifahrende Auto lief...

Da saßen sie nun, die fünf Waisenkinder, die dringend versorgt werden wollten. Eine ganz schöne Herausforderung, alle Aufgaben der Katzenmutter zu übernehmen und dabei keine Fehler zu machen...

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antonio lapa 93448 unsplashWenn sich das Thermometer jenseits der 25-Grad-Grenze einpendelt und die Sonne erbarmungslos niederbrennt, fühlen sich nur noch eingefleischte Sonnenanbeter in ihrem Element. Unsere Haustiere gehören in der Regel nicht zu dieser Gruppe.

Fehlt ein kühleres Schattenplätzchen oder ist die Frischluftzufuhr oder das Trinkwasserangebot nicht ausreichend, entsteht in den kleinen Tierkörpern ein Wärmestau, der dann rasch die Symptome eines Hitzschlags nach sich zieht. Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln sind erste Alarmzeichen, die vom Tierbesitzer sofortiges Handeln verlangen.

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carino05Immer wieder wird Teebaumöl bei Katzen als "natürliches Anti-Floh-Mittel" eingesetzt. Doch durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen ist das Teebaumöl genau wie andere ätherischen Öle prinzipiell für Katzen toxisch! Durch die fehlende Fähigkeit zur Verstoffwechselung können Katzen diese Verbindungen nur sehr langsam ausscheiden. Auch wenn zunächst keine Vergiftungserscheinungen sichtbar sind, sind Langzeitfolgen möglich, denn die Inhaltsstoffe reichern sich im Körper an!

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Gina2

Wer mit Flohmitteln seine Samtpfote gegen unerwünschte Untermieter schützt, sollte bei jeder Anwendung die Anweisungen auf der Verpackung oder dem Beipackzettel genau befolgen:

Produkte mit der Aufschrift "nur für Hunde" dürfen niemals für Katzen verwendet werden!

In Zoofachgeschäften und beim Tierarzt wird eine Fülle von Antiflohmitteln angeboten. Viele von ihnen enthalten den für Hunde ungefährlichen Wirkstoff Permethrin, von dem wenige Tropfen für eine Katze tödlich sein können.

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carino03Am Jahresende begrüßen wir das Neue Jahr mit einer großem Feuerwerk. Auch für unsere Katzen kein Tag wie jeder andere. Erfahrene Tierhalter können ein Lied singen von verstörten Katzen, die sich tagelang nicht mehr Zuhause sehen lassen, von Hunden, die je nach Temperament in ekstatisches Gebell ausbrechen oder sich verkriechen, nicht mehr fressen, gar Durchfall bekommen. In tierärztlichen Notdiensten werden gehäuft Patienten mit Brand- und Augenverletzungen vorgestellt.

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Bonita13

Passivrauchen schadet Katzen: Massiv erhöhtes Krebsrisiko! Das fand jetzt ein Forscher-Team

der Tufts Universität in Cambridge (USA) bei einer Untersuchung mit 180 Katzen heraus, bei denen Lymphome diagnostiziert wurden. Es ergab sich in der Studie, dass die Rauchbelastung das Risiko von Lymphomknotenkrebs erhöht, und zwar bis auf das Vierfache.

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