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Hallo, ich bin Leo. Eigentlich heiße ich ja “Leo Grisu”, weil meine Menschen sich nicht einigen konnten, welcher von beiden Namen schöner ist. Daher haben sie mir einfach einen Doppelnamen gegeben. Aber jetzt rufen sie mich doch nur Leo - zumindest, wenn ich Unfug mache. Sonst nennen sie mich liebevoll Leochen. Zu meiner Person: Ich bin im August 2000 geboren und bin Mimis kleiner Bruder (soll heißen, wir haben dieselbe Mama...). Ich stamme also genau wie Mimi vom Bauernhof (eine Schweinezucht, um genau zu sein)

Dass ich hier noch einziehen durfte, verdanke ich zwei Dingen: Der erste Grund war, dass ich mich in meiner Gutmütigkeit bereit erklärt hatte, 70 Zecken zur Untermiete aufzunehmen und diese schließlich so dreist waren, meine spätere Kündigung nicht zu akzeptieren und statt dessen noch weitere Freunde einluden. Trotz zweifacher Chemiekeule durch den Hoftierarzt waren sie nicht bereit, einzusehen, dass es allmählich zu eng auf meinem Pelz wurde. Also ich sag Euch, die waren echt rotzfrech! Na ja, so stand schnell fest, dass ich wohl für ein Leben auf dem Hof nicht geeignet war. Meine Menschen holten mich dann zu sich, stecken mich in Quarantäne und sammelten mir erst einmal die Biester aus dem Fell.

Nun gut, sie hätten mich natürlich vermitteln können (wäre ja nicht die erste Katze, für die sie ein Zuhause gefunden hätten), aber....und da kommt der zweite Grund ins Spiel: die Sentimentalität. Jawohl. Ich bin nämlich der Letzte der Generation, die mit Mimi einst auf ”unserem” Hof ins Leben gerufen wurde. Als unsere Mama damals auf den Hof kam, hat sie dort zuerst Mimi und unseren Bruder Moritz auf die Welt gebracht. Und dazwischen folgten eine ganze Reihe anderer Kinder, weil der Bauer nicht wollte, dass dem Kindersegen Einhalt geboten wurde. Aber nach meiner Geburt sollte es nun doch ein Ende mit unserer Generation finden, denn unsere Mama hatte bereits nur noch eine funktionsfähige Zitze (daher sind meine Geschwister wohl alle gestorben, sagen die Menschen) und so brachten meine Menschen sie einfach zur Kastration, als der Bauer bei der Ernte war :-) Die Weißkittelfrau meinte, es sei allerhöchste Zeit gewesen, da meine Mama wohl keine Geburt mehr überlebt hätte!

Und da ich nun also Mimis letztes Brüderchen war, brachten es meine Menschen nicht übers Herz, mich einfach so zu vermitteln... Statt dessen beschlossen sie, ein Auge zuzudrücken und mich in den Kreis der Familie aufzunehmen. Ich wurde also zunächst mal von meinen dreisten Untermietern befreit und musste für zwei Wochen in Quarantäne bleiben! Boah, das war ätzend sag ich Euch. Ich wollte doch so gern die anderen kennenlernen und das Haus inspizieren, neugierig und frech, wie ich nun mal bin. Statt dessen musste ich dauernd allein in diesem Raum hocken. Gut, sie kamen immer zu mir und spielten mit mir, es war schön warm dort und ich wurde gut versorgt, aber mir war sooooo langweilig. Hab dann beschlossen, das Beste draus zu machen und mich mit meinen Bällchen und Mäuschen zu unterhalten (letzteres verlor bereits am zweiten Tag alle seine Haare...muss. wohl allergisch gegen mich gewesen sein *grins*). Am 9. Dezember war es dann soweit: Das Ergebnis meines FIV-/Leukose-Tests war Gott sei Dank negativ und die Zecken waren Stück für Stück vernichtet - nun stand meiner “Familienintegration” nichts mehr im Weg

Zur Sicherheit ein letztes Mal mit etwas Frontline auf Punker gestylt beschritt ich also stolz und abenteuerlustig die anderen Zimmer des Hauses und stellte mich den anderen vor. Mimi schien mich gleich als ihren Bruder zu erkennen (komisch...), denn sie war die Einzige, die mich nicht mit wildester Faucherei begrüßte. Sammy ist vor Eifersucht fast in Ohnmacht gefallen und hat sich derart echauffiert, dass ich mich hätte glatt kaputtlachen können. Birgit durfte ihn nicht mal mehr anfassen, dann fauchte und spukte er schon. (War echt eindrucksvoll. Habe ich mir glatt mal gemekt und später kopiert, als man die Frechheit besaß, weitere “Notfälle” ins Haus zu schleppen!) Semira hätte wohl eine zweite Mimi lieber gesehen, mit Jungs hat sie es nicht so, die sind ihr zu wild. Luca zog es vor, mich erst gar nicht kennenzulernen. Und Fritzi hatte auch nur abfälliges Fauchen für mich übrig. Na prima - dachte ich. Eine nette Gesellschaft. Die werde ich erst einmal ein wenig aufmischen und ihnen Anstand und Manieren beibringen. So geht man doch nicht mit Neuankömmlingen um!!  Jedenfalls nicht, wenn die Neuankömmlinge Leo heißen! Also tobte ich eben die ersten Tage nur mit meiner Schwester Mimi, bis die dann ca. eine Woche später die Quittung vom vielen Toben bekam: einen Asthmaanfall.

Leo6

Auf diesem Bild (ich hänge gerade in Gerds Hemd)  könnt Ihr gut sehen, warum ich den Beinamen “Leo - das Füchschen” habe. Ich hab wirklich ein Gesicht wie ein Füchschen, auch wenn das auf den anderen Bildern gar nicht so rüberkommt. Meine Menschen geraten immer in Verzückung, wenn sie mich anschauen. Damit besteche ich sie dann, wenn sie mal wieder stinksauer sind, dass ich “nur Unruhe” ins Haus bringe, wie sie sagen. Angeblich bin ich hier der Tyrann im Haus. Weiß gar nicht, was das ist. Hab noch nie einen Tyrann kennengelernt. Ich werde diese Aussage also einfach ignorieren. Schließlich kommen die anderen ja schon mit mir klar. Das Fauchen hat sich gelegt, der eifersüchtige Sammy hat sich zu so etwas wie einem “Ziehvater” entwickelt - und ich muss zugeben, dass er der einzige ist, vor dem ich doch noch etwas Respekt habe. Wenn ich es zu doll treibe, bekomme ich von ihm eins auf die Löffel

Semira mag zwar noch immer nicht mit mir spielen und Luca guckt auch immer sehr skeptisch drein, wenn ich mich ihm nähere, aber wir kommen inzwischen ganz gut klar. Gut Ding will eben Weile haben. Die Menschen meinen ja, ich sollte mich lieber mal ein wenig bei den anderen einschleimen, anstatt immer zu versuchen, das Regiment zu übernehmen. Aber die haben ja keine Ahnung, welchen Stolz ein kleiner Königskater in sich trägt!!! Als letzter meiner Generation muss ich mich doch schließlich durchsetzen

Aber an Silvester wollte ich mich dann doch mal von meiner guten Seite zeigen: Bei der Luftschlangenparty, die Gerd und Birgit für uns veranstalteten, zeigte ich mal, was in mir steckt. Wie ein großer Schaufelbagger hab ich die ganze Unordnung beseitigt, indem ich das ganze wildgewordene Schlangengetier mit ausgebreiteten Pfoties vor mir zusammenschob. Ein riesen Berg sag ich Euch. Aber meint Ihr, die anderen hätten es mir gedankt?? Natürlich nicht! Immer wieder wurde mir alles weggenommen und entkutzelt. Sie meinten, ich wäre egoistisch und wollte all das Schlangenzeugs für mich allein haben. Also, wie man es macht, macht man es falsch! Ich räum hier nix mehr auf

So, ich glaub, ich hab erst einmal genug von mir erzählt... Bin jetzt müde, mir fallen schon die Augen zu. Werde erst einmal ein kleines Nickerchen machen, damit ich bald wieder zu neuen Schandtaten bereit bin... *gähn* Was ich hier noch so alles erlebe, kann ich Euch ja an anderer Stelle noch einmal berichten.... Bis dahin macht’s erst mal gut,

Euer Leo



(Letzte Änderung dieser Seite: 23 Juli, 2015)


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