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Karo 

Der Streuner

Gestatte mir - man nennt mich "Streuner"!
Mein Zuhaus die Straße ist;
ich zieh herum wie ein Zigeuner,
ähnlich schlecht mein Ansehn ist.

Aber, Mensch, was soll ich machen??
Wär auch lieber wo daheim!!
Würd gern über Hunger lachen
und vor Frost geborgen sein!

Meine Freiheit ist viel wert,
muss ich offen eingestehn -
doch am heimeligen Herd,
ist´s im Winter doppelt schön!

Was solls - ich wurde nicht gefragt,
was mein Wunsch fürs Leben ist.
Drum sag ich mir stets unverzagt:
Das Beste draus zu machen ist!

So zieh ich los auf meinen Wegen
und hoffe auf des Menschen Gunst.
Doch dieser hat vom Streunerleben
oft leider keinen blassen Dunst.

Ein Streuner - fasst den bloß nicht an!",
so ruft man seinen Kindern zu,
"Der schleppt nur Krankheit uns heran."
Und schon schlägt man die Türe zu.

Mit etwas Glück gewährt man mir
an kalten, grauen Wintertagen
in einem Schuppen ein Quartier,
anstatt mich herzlos fort zu jagen.

Ist jemand gütig, ab und an,
so lässt er mich nicht lange warten,
stellt mir ein Schälchen Futter dann
nach draußen in den Garten.

Die meisten jedoch fürchten sehr,
ich könnt mich dran gewöhnen,
und wollt vielleicht dann nimmermehr
dem Wandersleben frönen.

Heut kratz ich nun an deiner Tür -
ob du wohl freundlich mir gesinnt?
Ich bin erstaunt: Du öffnest mir
und bittest mich ins Haus geschwind.

Freundlich redest du mit mir,
während du mir Futter gibst,
Fühl mich wohl zu Gast bei dir!
Scheint, als ob du Katzen liebst...

Wärme hüllt mich wohlig ein,
nicht länger quält der Hunger mich -
fast zu schön, um wahr zu sein!
Mensch - ich fühl mich königlich!

© Birgit Lötzerich, www.katzeninfo.com
(Abdruck ohne Ausnahmegenehmigung der Verfasserin untersagt!)

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Geboren als Streuner

Das Licht der Welt erblickten wir
im schönen Wonnemonat Mai.
Geworfen hat Mama uns vier
im Schutz der alten Molkerei.

Zwei starben in den ersten Tagen,
ganz leise und bedauernswert -
um für uns alle Milch zu haben,
war Mama viel zu ausgezehrt.

Sie trug die schlaffen Körper fort,
das Herz vor Kummer schwer,
an einen unbekannten Ort;
im Nest wurd‘s kalt und leer.

So waren nur wir zwei geblieben;
und mit dem Juni kam die Zeit,
dass wir vom Tatendrang getrieben,
zu jedem Unsinn war‘n bereit.

Im Juli kam der Regen dann
zur alten Molkerei,
und Mama brachte irgendwann
die Mäusejagd uns bei.

Als die Wolken sich verzogen,
fing Mama eines Tages Feuer;
worauf drei Kater um‘s Eck bogen,
bereit zum Liebesabenteuer.

Im August der große Schreck:
Bagger rissen Mauern weg;
damit war sie dann vorbei,
die Zeit im Schutz der Molkerei…

So zogen wir nun in die Welt
und suchten eine neue Bleibe
Hab‘n mancherorts uns vorgestellt,
doch rückte man uns stets zu Leibe.

Da Mamas Bauch allmählich prall,
man uns verscheuchte überall.
So mussten wir uns eingesteh‘n:
Wir waren nirgends gern geseh‘n.

In einem alten Abflussrohr,
gleich neben einem Rübenfeld,
schob sich das erste Katzenohr
dann im September in die Welt.

Sechs Kinder hatte Mama nun,
die es zu versorgen galt.
Ihr blieb nie Zeit, sich auszuruh‘n!
Und der Oktober wurde kalt.

November brachte Schnupfen uns;
das Fieber hob den Hunger auf,
und Schwäche nahm Besitz von uns -
zwei kleine Körper gaben auf...

Dann wurde es mir plötzlich warm.
Was geschah? Ging es zu Ende?
Nein. Mich trug ein Menschenarm
und streichelten zwei sanfte Hände.

Sie war spazieren mit dem Hund,
als dieser uns im Rohr auffand.
Mit einem Korb für ihren Fund
kam sie alsbald zurückgerannt.

Dezember kommt dem Himmel gleich:
gesund gepflegt und frohen Mutes
 ein Dach, zwei Kissen, kuschelweich,
gefüllte Näpfe - so viel Gutes!

Ich hatte Glück, behielt mein Leben,
dank einer guten Menschenseele!
Doch die, die noch nach Hilfe streben,
ich Dir heut ans Herz befehle!

© Birgit Lötzerich, www.katzeninfo.com
(Abdruck ohne Ausnahmegenehmigung der Verfasserin untersagt!)

Karo 

Penelopé, die Schneeprinzessin

Die Luft ist klar, kein Hauch von Wind,
Schneeflocken tanzen durch die Nacht.
Und du schwebst federleicht geschwind
im Mondschein durch die Winterpracht.

Wie schön bist du doch anzusehn,
es weht dein Schweif im Sternenglanz.
Dann plötzlich bleibst du einfach stehn - -
anmutig und voll Eleganz.

Rot hebt sich die Pracht deines Pelzes empor,
der Schnee verleiht ihm malerischen Rahmen.
Aufgeregt lauschend zuckt dein Ohr:
Ruft da nicht jemand deinen Namen?

Doch Stille liegt über dem Land -
nur ab und zu ein Flügelschlag.
Es ist die Eule, die charmant
die Nacht begrüßt nach diesem Tag

Dreist setzt sich eine Flocke nun
auf deiner Nase edlen Lauf,
grad so als sagte sie: “Hey, Coon,
ich fordre dich zum Tanze auf!”

Zum Spiel bereit erhebst du dich,
graziös wie eine Elfe springend,
greifst nach den Flocken rings um dich
um sie im Kampfe zu bezwingen.

“Penelopé, komm endlich rein!”,
jetzt ruft man dich zum zweiten Mal.
Und schon fliegst du im Mondenschein
nach Haus zum abendlichen Mahl.

© Birgit Lötzerich, www.katzeninfo.com
(Abdruck ohne Ausnahmegenehmigung der Verfasserin untersagt!)

Karo 

Gedanken einer Katze zum Advent

Mein lieber Mensch ist - muss ich sagen -
zur Weihnachtszeit kaum zu ertragen.
Voll Hektik er im Stress vergisst,
was Sinn und Zweck dies Festes ist.

So rennt er rum, mal hier mal da -
als wüsst er´s nicht das ganze Jahr,
dass man Geschenke braucht zur Feier...
´s ist jedes Jahr die gleiche Leier!

Die Zeit ihm durch die Finger rinnt,
wenn er dann endlich mal beginnt,
ein paar Gedanken sich zu machen -
und schon vergeht es ihm, das Lachen!

Anstatt besinnlich zu genießen,
beginnt er sichtbar zu verdrießen,
denn ganz allmählich wird ihm klar:
solch spätes Handeln rächt sich gar...

Nun könnt ich mitleidslos jetzt sagen,
die Folgen muss er selbst ja tragen!
Doch er beginnt - Ihr könnt´s mir glauben -
mir noch den letzten Nerv zu rauben!

Wir Katzen sind die Meister schlicht,
wenn man von der Entspannung spricht,
und der Entspannung Meister hat
des Menschen Weihnachtswirbel satt!!

In der Adventszeit - wie ihr wisst -
Gemütlichkeit ein Fremdwort ist!
Dabei steht doch grad diese Zeit
für Ruhe und Besinnlichkeit!?

Ihr Katzen, gebt Ihr mir nun Recht,
dass es dem Menschen tät nicht schlecht,
würd er ein wenig von uns lernen,
sich von dem Zeitgeist zu entfernen???

Zurück zum Ursprung möcht ich gern,
will mich erinnern an Bethlehems Stern!
War das nicht einst der Sinn der Weihnacht?
Anstatt Konsum und Kaufhaus-Reibach!

Mein Weihnachtswunsch in diesem Jahr,
klingt vielleicht etwas sonderbar:
Kein Spielzeug und auch nichts zum Naschen,
eher könnt mein Mensch mich überraschen:

Bei Geschichten am Kamin
einfach dem jährlichen Trubel entfliehn.
Ich möchte just - so will ich schließen -
mit meinem Mensch Advent genießen!

© Birgit Lötzerich, www.katzeninfo.com
(Abdruck ohne Ausnahmegenehmigung der Verfasserin untersagt!)

Karo 

Advent, Advent

Advent, Advent - du schöne Zeit
entfachst in mir Durchtriebenheit.
Wenn alles funkelt hier im Haus,
fahr ich meine Kralle aus
und angel mir, was wunderbar
stellt weihnachtliche Deko dar.

Schleifen, Bänder, Tannenzweige -
unverblümt und gar nicht feige,
schnapp ich mir, was int´ressant
baumelt runter von der Wand.
Setze es ins rechte Licht -
ist doch schließlich Katzenpflicht!

Aus Kranz und Krippe schnapp ich mir
all das nette Holzgetier,
tanze mit dem Weihnachtsengel
fröhlich wie ein kleiner Bengel,
und jag Tannenzapfen munter
kurzerhand die Treppe runter.

Advent, Advent - du schöne Zeit
hältst viel Spaß für mich bereit!
Lässt mich die Zeit im Haus genießen,
statt am Wetter zu verdrießen,
während Zimt und Sternanis
duften wie im Paradies.

© Birgit Lötzerich, www.katzeninfo.com
(Abdruck ohne Ausnahmegenehmigung der Verfasserin untersagt!)

Karo 

Für Alisha

- zum einjährigen Todestag -

Heut jährt er sich, der Tag,
an dem du fortgegangen bist,
an dem mit einem Schlag,
der Traum zerbrochen ist.

Ein Traum von kurzer Dauer,
ein Wettlauf mit der Zeit...
Für uns blieb nur die Trauer -
für dich die Ewigkeit.

Zu traurig war dein Schicksal,
dein Leben ausgenutzt.
Es zählten Titel und Pokal -
zum Sieg hat man dich rausgeputzt.

Und Kinder hast du fraglos,
bei deiner Schönheit Pracht,
im Lauf der Jahre zahllos
auf diese Welt gebracht!

Als dann das Alter dich gezeichnet,
blieb nicht viel von Ehr und Ruhm!
Warst zur Zucht nicht mehr geeignet -
wozu dir noch Gutes tun??

Dein Befinden sie nicht scherte -
ob die Kosten sie gescheut?
Pilz und Schnupfen man nicht wehrte,
dein Leid hat sie wohl kaum gereut.

“Das bisschen Schnupfen” hatte schon
die Lunge längst befallen.
“Nur etwas Zug” - der blanke Hohn!!
Dein Röcheln war gleich aufgefallen.

Die kahlen Stellen überall,
in deinem wunderschönen Fell -
zu deutlich war der Pilzbefall,
das sah ein jeder schnell.

Deine schönen blauen Augen
überzog ein grauer Schein.
Furchtsam schienst du nicht zu glauben,
dass man gut es mit Dir meint.

Neben dir rund fünfzig Birmchen,
drängelten sich in dem Haus.
Doch du warst das ärmste Würmchen,
daher wählten wir dich aus.

Ein paar schöne Jahre noch
wollten wir dir gerne schenken.
Für deine Lunge war jedoch,
an Heilung längst nicht mehr zu denken.

Zehn Tage hast du´s noch geschafft,
dann gab dein schwacher Körper auf.
Zum Kämpfen fehlte dir die Kraft,
so nahm das Schicksal seinen Lauf...

- - -

An dich erinnern woll´n wir heute
und auch ganz herzlich „Danke“ sagen,
und zwar an all die lieben Leute,
die mit uns getrauert haben!!!!

Obgleich wir dich so kurz gekannt –
vergessen haben wir dich nicht!
Denn tief in unser Herz gebrannt,
ist die Erinnerung an dich...

© Birgit Lötzerich, www.katzeninfo.com
(Abdruck ohne Ausnahmegenehmigung der Verfasserin untersagt!)

Karo 

Hinweis: Die Gedichte und Geschichten unterliegen alle dem
Copyright der Webmasterin und dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung
in keiner Weise veröffentlicht oder veräußert werden!

Karo 

Wenn Ihr Katzengedichte mögt, sind vielleicht folgende Bücher etwas für Euch:

 



(Letzte Änderung dieser Seite: 23 Juli, 2015)


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