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Katze Ginger - nach 1,5 Jahren wieder daheim!

- von Cathi -

Am 26. Januar 2001 verschwand meine Ginger. Ich ließ ihre Suchanzeige auf mehreren Homepages veröffentlichen, hängte überall Suchplakate auf, informierte die Polizei und so weiter und so fort...

Aber es ergab sich leider gar nichts. Die Zeit verging, und irgendwann entschieden wir uns, zwei Stubentiger aus dem Tierheim Halle aufzunehmen: Maxi und Moritz.

Am 11.07.2002 hatte ich einen Anruf von einer mir völlig unbekannten Nummer in meiner Anrufliste. Ich rief zurück und hatte das Tierheim Leipzig am anderen Ende. Man sagte mir, sie hätten da eine Katze, die Ginger “verdammt ähnlich” sehen würde. Natürlich fuhr ich gemeinsam mit meinem Freund ins Tierheim - und tatsächlich: es war Ginger! Nach langen 1,5 Jahren stand ich ihr nun wieder gegenüber.

Wir erfuhren, das sie in Leipzig aufgegriffen und von der Feuerwehr ins Tierheim gebracht wurde. Sie trug zu diesem Zeitpunkt ein Halsband - welches jedoch nicht von uns stammte! Sie hatte also offensichtlich ein neues Zuhause gefunden... Das Tierheim war nur auf uns gekommen, weil sie sie eigentlich kastrieren wollten, und dabei feststellen, dass sie bereits kastriert war und außerdem auch tätowiert.

Nun haben wir sie also wieder, unsere Ginger, nach sage und schreibe anderthalb Jahren!!!

Jetzt müssen sich Moritz und Ginger erst einmal aneinander gewöhnen (Maxi ist leider kurz vor Gingers Rückkehr verstorben) - aber wir sind diesbezüglich guter Hoffnung. Moritz gibt sich auch die größte Mühe, nur Ginger traut sich noch nicht so. Aber wer weiß, was sie in den anderthalb Jahren alles erlebt hat...

Mein Freund und ich sind jedenfalls überglücklich und ich möchte noch einmal allen, die eine Katze vermissen, sagen:

Man sollte die Hoffnung nie aufgeben!!!

Liebe Grüße

Cathi & Ginger

ginger

Karo 

Bei dem Bericht von Cathi fallen mir zwei ähnliche Geschichten ein, die ich in meiner aktiven Tierschutzarbeit selbst erlebt habe... Diese möchte ich Euch ebenfalls berichten, damit Ihr seht, dass sich die Hoffnung auch nach längerer Zeit noch lohnt:

Wir erhielten einen Anruf eines älteren Ehepaares aus einem Vorort von Kassel. Man berichtete uns, dass dort ein stattlicher Kater zugelaufen sei, der sich in ihrem Schuppen eingenistet hätte. Das Ehepaar versorgte ihn dort liebevoll. Nun sollte überprüft werden, ob der Kater vielleicht eine Kennzeichnung hätte und ob er kastriert wäre. Alle Versuche, dem Tier näher zu kommen, schlugen fehl, denn der Kater dachte gar nicht daran, einen Menschen an sich heranzulassen und fiel seinen Versorger förmlich an. Man versuchte ca. 2 Monate, das Tier zahm zu machen, aber nichts ging. Nun war guter Rat teuer: Also wandte man sich an CAT-CARE. Uns blieb nur die Möglichkeit, den Kater mit einer Falle einzufangen und zum Tierarzt zu bringen. Dort wurde er sediert, um überprüfen zu können, ob er kastriert und gekennzeichnet war. Und tatsächlich: beides war der Fall! Trotzdem währte unsere Freude nicht lange, denn der sofortige Anruf bei Tasso ergab, dass die Tätowierung leider nie registriert worden war. Wir fragten nach, ob man anhand der Tätowierung Rückschlüsse auf den Tierarzt ziehen könnte, der die Tätowierung gesetzt hat (viele Tierärzte lassen ihr Tätowierungsschema registrieren) und so erfuhren wir, welche Tierärztin das Täto gesetzt hatte. Ein Anruf bei dieser Ärztin führte uns schließlich zu der Besitzerin des Katers.  Diese war am Telefon total ungläubig, brachte vor lauter Tränen kaum ein Wort heraus, denn sie konnte nicht fassen, dass ihr Kater noch lebte. Er wurde bereits seit mehr als 1 ½ Jahre schmerzlich vermisst. Alle Bemühungen der Besitzerin, ihr Tier wiederzufinden, schlugen fehl und sie hatte die Hoffnung längst aufgegeben und sich irgendwann eine neue Katze angeschafft. Nun konnte sie nicht fassen, dass ihr Kater tatsächlich noch leben sollte und in einem Vorort quasi auf der anderen Seite von Kassel gefunden worden war. Aber sie setzte sich ins Auto und kam sofort. Das fremden Personen gegenüber so aggressive Tier kam sofort an die Tür der Box und kuschelte sich in ihre Arme - es gab keinen Zweifel, dass es seine Besitzerin wiedererkannt hatte. Einige Tage später rief sie an, bedankte sich tausendmal und schilderte, wie sich ihr Kater sofort wieder an seine Lieblingsecken in seinem Zuhause, das er so lange nicht mehr gesehen hatte, erinnerte...

Karo 

Wir erhielten einen Anruf von einer älteren Dame, die in ihrem Garten wild lebende Katzen fütterte. An dieser Futterstelle hatte sich vor langer, langer Zeit ein neuer Kater eingefunden, den die Dame mit versorgte. Nun war der Kater krank geworden, magerte ab und benötigte Hilfe. Sie wandte sich also an CAT-CARE, um Hilfe beim Einfangen des verwilderten Katers und bei der tierärztlichen Versorgung zu erhalten. Ein in der Nähe wohnendes Mitglied ging also hin und fing den Kater ein. Er kam in die Klinik, wurde dort sediert und untersucht. Es wurde festgestellt, dass der Kater bereits kastriert war und eine Tätowierung im Ohr hatte. Diese wurde mir durchgegeben und ich rief bei Tasso an. Leider war unter dieser Nummer kein Eintrag festzustellen. Daraufhin rief ich wieder in der Klinik an und bat um Überprüfung des Tätos, was dazu führte, dass drei verschiedene Angestellte der Klinik drei verschiedene Zahlenkombinationen zu erkennen glaubten.... Nach weiteren Telefonaten mit Tasso und der Klinik sowie einiger detektivischen Arbeit und mehrfacher Versuche der Zusammenstellung des Tätos stieß ich mit einer Tasso-Mitarbeiterin auf einen Kater mit Namen Alfred, welcher vor 3 Jahren vermisst gemeldet wurde. Die Tätowierung wies auf eine auswärtige Praxis hin, aber die Anschrift in der Suchmeldung lag ganz in der Nähe des Fundortes. Und die Beschreibung des Katers passte wie die Faust aufs Auge. Also ließ ich mir die Adresse der Leute geben, denn eine Telefonnummer war nicht angegeben worden und ließ sich auch über das Telefonbuch nicht ermitteln. Ich fuhr dort vorbei, traf aber leider niemanden an, daher hinterließ ich einen Klebezettel an der Haustür, dass Kater Alfred in unserer Obhut sei und man möge mich bitte anrufen. Am späten Abend erhielt ich dann einen Anruf einer völlig aufgelösten Frau, die ungläubig stammelte: “Sie haben Alfred? Meinen Alfred... Er lebt? Oh Gott, mein Alfred, ich kann es nicht glauben, er ist doch schon seit 3 Jahren verschwunden....” Sie weinte und bekam sich kaum wieder ein. Da es schon spät war, riet ich ihr, am nächsten Morgen in der Klinik anzurufen und um einen Termin zur Ansicht des Katers zu bitten, um zu überprüfen, ob es tatsächlich Alfred sei. Aber die Dame hielt es verständlicherweise nicht bis zum nächsten Morgen aus und rief im Notdienst an. Die Bereitschaftsärztin hatte Verständnis für ihre Aufregung und erklärte sich bereit, runter in die Praxisräume zu kommen, um die aufgelöste Frau zu empfangen, so dass die Besitzerin kurze Zeit später tatsächlich ihrem Alfred gegenüber stand. Und das nach 3 Jahren!!! Die Frau war seinerzeit zu ihrem Freund nach Kassel gezogen und hatte Alfred mitgenommen. Einer der beiden dort lebenden Hunde brachte Alfred jedoch keine große Sympathie entgegen, und dies beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Alfred dann nach einer leider zu kurzen Eingewöhnungszeit in den Freigang gelassen wurde, entschied er sich offensichtlich, sich eine neue Bleibe zu suchen und landete so irgendwann an der Futterstelle, die nicht mal 1 km Luftlinie entfernt lag. Der älteren Dame, die dort wild lebende Katzen fütterte, kam es nicht in den Sinn, dass der Kater irgendwo vermisst werden könnte. Sie dachte einfach, er habe kein Zuhause und sei ein Streuner wie die anderen auch.... Und die Suche der Besitzerin - die die Hoffnung übrigens nie aufgab! - führte sie leider nicht in den Garten der älteren Dame!
Als Alfreds Behandlung abgeschlossen war und er entlassen wurde, kam er nun wieder zurück zu seiner Besitzerin, die mir berichtetet, dass er sich völlig vertraut im Haus bewegen und offensichtlich alles wiedererkennen würde.. Der damalige Hund des Freundes lebte inzwischen nicht mehr, und so blieb zu hoffen, dass Alfred seinen nächsten Freigang (nach einer hoffentlich diesmal ausreichenden Eingewöhnungszeit) nicht wieder dazu nutzen würde, sich aus dem Staub zu machen!



(Letzte Änderung dieser Seite: 23 Juli, 2015)


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