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Katzenschnupfen (infektiöse Rhinits / Rhinotracheitis)

Der Katzenschnupfen ist eine ansteckende Infektionskrankheit, für die mehrere Viren verantwortlich gemacht werden. In den meisten Fällen ist die Erkrankung jedoch auf zwei Erreger zurückzuführen, und zwar auf das Calici- Virus (FCV) und das Herpes-Virus (FHV) der Katze. Häufig liegen Mischinfektionen mit beiden Viren vor. Andere Viren, Chlamydien und auch verschiedene Bakterien können ähnliche, meist harmlosere Erkrankungen hervorrufen.

Die Ansteckung geschieht hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Katzen. Eine indirekte Übertragung über verunreinigte Gegenstände oder die Kleidung des Menschen ist jedoch ebenso möglich!! Hieraus ergibt sich, dass die Wohnungstür kein Hindernis für diese Krankheit ist und dass folglich auch ausschließlich in der Wohnung lebende Katzen gegen den Katzenschnupfen grundimmunisiert werden sollten!
Zwar verhindert eine solche Grundimmunisierung nicht die Ansteckung mit einem Katzenschnupfenvirus, jedoch wird die Krankheit dann weitaus milder verlaufen und es besteht keine Lebensgefahr für das Tier.

Besondere Beachtung verdient die Tatsache, dass neben kranken auch äußerlich gesund erscheinende Tiere den Katzenschnupfen verbreiten. Denn genesene Katzen können über Jahre hinweg Virusträger und -ausscheider sein.

Stressfaktoren, wie z.B. Futterumstellung, Umgebungswechsel und so weiter sind häufig das auslösende Moment für die Erkrankung. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 5 Tagen treten Niesen, Nasenausfluss und Tränenfluss auf, welcher im weiteren Verlauf eitrig werden kann. Die Tiere bekommen unter Umständen Fieber, werden apathisch oder verweigern die Futteraufnahme. Bei ungünstigem Verlauf kommen Schleimhautdefekte in der Mundhöhle und Hornhauttrübungen an den Augen (bis hin zur Blindheit), Bronchitis oder Lungenentzündung hinzu. Hier muss auch nach einer möglichen Genesung mit Spätfolgen gerechnet werden. In schweren Fällen kann es innerhalb weniger Tage zum Tod kommen. Dies gilt insbesondere für Infektionen mit bestimmten Calici-Viren.

Zur wirksamen Vorbeugung gegen Erkrankungen dieser Art und hieraus resultierenden Todesfolgen kann - wie oben bereits bemerkt - nur eine Schutzimpfung dienen! Zu beachten bei allen Impfungen: Impfungen sollten nur so oft wie tatsächlich nötig verabreicht werden, und zwar niemals zwischen die Schulterblätter, da ein hier entstehendes Impfsarkom nicht operativ entfernt werden kann! (weiterführende Infos hierzu siehe Thema “Impfschutz” sowie die nachstehenden “Buchtipps zum Thema”).

Auch wenn eine ursächliche Behandlung des aufgetretenen Katzenschnupfens nicht möglich ist, sollte dennoch bei den ersten Symptomen der Tierarzt aufgesucht werden, da bei frühzeitiger Hilfe zumindest der Krankheitsverlauf erheblich gemildert werden kann.

Bei Herpes-Infektionen hat sich die Gabe von L-Lysin bewährt (auch bei chronischem Schnupfen)! Am günstigsten ist dieses in Reinform zu beziehen und unters Futter zu mischen.


 

 

Sunshine haben wir von einem Bauernhof geholt, wo sie und ihre Geschwister mit Katzenschnupfen infiziert dahin vegetierten (Foto 1). Nach aufwändiger Behandlung und entsprechender Versorgung gesundete sie in ihrer Pflegestelle - zum Glück ohne bleibende Schäden (Foto 2). Diese Glück hat nicht jedes mit Katzenschnupfen infizierte Tier, denn nicht selten stellen sich Folgeschäden wie Blindheit, Verlust eines oder beider Auges, Lungenschäden, chronische Rhinitis und dergleichen mehr zurück!
 


 

Videotipp zum Thema:


 


Karo 

Buchtipps zum Thema:
 


 

Karo 

(letzte Änderung dieser Seite: 28 Mai, 2014)


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